Mit dem Qualifizierungsprogramm BEA – Bildung. Empowerment. Arbeit. hat die Frau und Beruf GmbH im Jahr 2025 ein neues, wirkungsvolles Angebot ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, Menschen mit Migrationshintergrund gezielt auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt vorzubereiten und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken – auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.
Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Seit Juli werden Teilnehmende praxisnah und bedarfsorientiert auf das Berufsleben vorbereitet. Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und zusätzlich mit bayerischen Landesmitteln kofinanziert.
Der erste Kursdurchgang am Standort Garmisch-Partenkirchen ist inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Mehrere Teilnehmende konnten bereits eine Beschäftigung aufnehmen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung beruflicher Integration und Eigenständigkeit machen.
Auch nach Abschluss des Lehrgangs endet die Unterstützung nicht: Die fachliche Begleitung wird weiterhin sichergestellt. Diese Aufgabe übernimmt Natalya Motychak, Mitarbeiterin der Frau und Beruf GmbH. Sie verfügt über einen Masterabschluss in Psychologie, stammt aus der Ukraine und lebt seit 2022 in Mittenwald.
„Die positiven Ergebnisse zeigen deutlich, wie wichtig passgenaue Qualifizierungsangebote direkt vor Ort sind“, erklärt Frau Pöhlandt, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter Garmisch-Partenkirchen. „Menschen mit Migrationshintergrund erhalten dadurch konkrete Unterstützung für ihren erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt.“
Das ESF-geförderte Projekt wird in enger Kooperation mit der Agentur für Arbeit umgesetzt. Schwerpunkte des Programms sind der Ausbau berufsbezogener Deutschkenntnisse, die Stärkung digitaler Kompetenzen sowie eine fundierte berufliche Grundqualifizierung.
Marina Clavet, Projektleiterin des Programms, gratuliert den Teilnehmenden zum erfolgreichen Abschluss und bedankt sich bei den engagierten Dozentinnen und Dozenten: „Ein Projekt im Rahmen eines europäischen Förderprogramms umzusetzen, erfordert ein starkes Miteinander – und genau dieses erleben wir hier in Garmisch-Partenkirchen jeden Tag.“
