60 Jahre Engagement für rheumakranke Kinder
Dort, wo medizinische Versorgung auf Mitgefühl trifft und ein Lächeln zum festen Bestandteil des Heilungsprozesses wird, setzt die Arbeit eines Fördervereins an, der sich seit vielen Jahrzehnten für rheumakranke Kinder und Jugendliche engagiert.
Garmisch-Partenkirchen – Der Förderverein „Hilfe für das rheumakranke Kind e.V.“ unterstützt seit nunmehr fast 60 Jahren die Rheuma-Kinderklinik und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung junger Patientinnen und Patienten. Im Jahr 2026 begeht der Verein sein 60-jähriges Bestehen. Zahlreiche Projekte, Initiativen und Spendengelder haben in dieser Zeit dazu beigetragen, die Lebensqualität vieler betroffener Kinder und Jugendlicher nachhaltig zu verbessern.
Ins Leben gerufen wurde der Verein im Jahr 1966 von Hans Werner von Bülow vom Lions Club mit dem Ziel, die Kinderrheumaklinik gezielt zu fördern. Heute wird der Verein von Wolfgang Schwind aus Mittenwald als Vorsitzendem und Walter Ehrlicher als Sekretär geführt. Die Aufgabe der Schatzmeisterin übernimmt Caroline Henkies aus Garmisch-Partenkirchen. Der Fokus der Vereinsarbeit liegt darauf, Angebote zu ermöglichen, die nicht über die regulären Leistungen der Krankenkassen oder andere Kostenträger finanziert werden. „Mit unseren Zuwendungen schließen wir genau diese Versorgungslücken“, erklärt Ehrlicher.
Ein besonderes Herzensprojekt des Fördervereins ist die Unterstützung der Klinikclowns. Deren Einsätze werden vollständig durch Spendengelder ermöglicht. „Ein fröhlicher Moment und ein Lachen können für Kinder ebenso heilsam sein wie medizinische Maßnahmen“, betont Vorsitzender Wolfgang Schwind. Wie wichtig dieses Engagement ist, zeigte sich bei einem kürzlichen Besuch in der Klinik: Gemeinsam mit den Klinikclowns „Dr. Willi Schmarrn“ (Alexander Strauß) und „Gurki“ (Georgia Huber) aus München überreichten Schwind und Ehrlicher einen Spendenscheck in Höhe von 17.000 Euro.
„Die Arbeit der Klinikclowns wird nicht von den Krankenkassen finanziert“, erklärt Schwind. „Dabei belegen wissenschaftliche Studien, dass Humor und Lachen einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und den Heilungsverlauf haben.“
Um diese wertvolle Unterstützung auch künftig sicherstellen zu können, ist der Förderverein weiterhin auf Spenden angewiesen. Zuwendungen können bei der Sparkasse Oberland unter dem Verwendungszweck „Hilfe für das rheumakranke Kind e.V.“ auf das Konto mit der IBAN DE58 7035 1030 0000 0315 00 überwiesen werden. „Davon profitiert nicht nur die hiesige Kinderklinik als Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie“, betont Ehrlicher, „sondern ebenso das Zentrum für Schmerztherapie junger Menschen sowie das Sozialpädiatrische Zentrum.“
